VfL Waiblingen - Gesamtverein

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44. Deutsche Jugendmeisterschaften im Prellball 2007

Der VfL Waiblingen hatte sich in allen vier Altersklassen zur Teilnahme an den DJM qualifizieren können. Ein aufregendes Prellball-Wochenende in Hessen stand also bevor.

Vorweg die Ergebnisse:
Schülerinnen 10. Platz
Schüler 7. Platz
weibl. Jugend 4. Platz
männl. Jugend 10. Platz

Dass die Mannschaften aus dem Süden einen schweren Stand haben würden gegen die Mannschaften aus den Prellball-Hochburgen des Nordens und des Westens der Republik, war uns allen klar gewesen. Dennoch machten sich die Mannschaften mit ihren Betreuern und Fans (= Fahrer) spielhungrig und gutgelaunt am frühen Samstagmorgen auf den Weg.

In ihrem ersten Spiel der Vorrunde am Samstag trafen die wSch mit Nathalie Widmann, Jacqueline Sixt, Büsra Aslan und Lara Knapp auf den TV Hochneukirch (3. West). Nervosität und fehlender Mut beeinträchtigten das Annahmeverhalten, so dass auch die Möglichkeiten zum Punktgewinn durch platzierte Schläge eingeschränkt waren. Das Spiel ging verloren. Die Mädels des BTV Charlottenburg (2. Nord) waren den unsrigen schon körperlich überlegen. Die solide Technik der Berlinerinnen besiegelte letztendlich die Niederlage des VfL WN. In der Partie gegen den Vegesacker TV (3. Nord) zeigte sich erneut die Dominanz des Nordens, die Schwaben hatten keine Chance auf den Sieg. Den Schlusspunkt der Vorrunde setzte der TV Zeilhard (1. West); auch hier mussten sich die Waiblingerinnen der technischen Überlegenheit des Gegners geschlagen geben. Die Platzierungs-Kreuzspiele wurden am Sonntag ausgetragen. Die Partie gegen den TV Freiburg St. Georgen (1. Süd) dominierte der süddt. Meister. Mit guter Technik und harmonischem Zusammenspiel konnte er sich vom süddt. Vizemeister (WN!) absetzen und die Begegnung für sich entscheiden. Der letzte Gegner der Schülerinnen des VfL WN war die Mannschaft des SV Weiler (3. Süd). Offensichtlich frustriert von der vorangegangenen Niederlage lief in diesem Spiel auf Waiblinger Seite nicht viel zusammen, WN war erneut unterlegen. Fazit: 10. Platz - Dabeisein ist alles – die Teilnahme an einer Dt. Meisterschaft ist trotz allem ein unvergessliches Ereignis!

Die mSch mit Julius Wille, Lukas Fritz, Jannik Fritz, Tobias Schmid und Alexander Stiefel traf in ihrem ersten Spiel auf den TV Mahndorf (4. Nord). Nach anfänglicher Nervosität fand die Mannschaft gut zusammen und konnte einen klaren Sieg herausspielen. Leider lief es nicht so weiter: gegen den Schlagmann des Vegesacker TV (1. Nord) war kaum ein Kraut gewachsen, die Partie ging aus Waiblinger Sicht verloren. Der GW Wuppertal (2. West) forderte den ganzen Spielwitz und sämtliche Reserven von den Waiblinger Jungs. Über lange Strecken waren beide Mannschaften auf Augenhöhe. Doch leider hatte die junge Waiblinger Mannschaft nicht genug Kraft bis zum Ende, so dass dieses Spiel verloren ging. In der Folge traf der PV Gundernhausen (4. West) auf eine ziemlich ausgepowerte Waiblinger Mannschaft. Allen Anstrengungen zum Trotz mussten die Waiblinger Buben auch dieses Spiel abgeben. In den Platzierungs-Kreuzspielen musste der VfL WN gegen den TuS Harsefeld (3. Nord) antreten. Die beiden Mannschaften schenkten sich nichts, es war ein Kampf um jeden Ball. WN startete mit einem Minimalvorsprung in die zweite Hälfte, spielte ausgeglichen und konstant und ließ den Gegner nicht an sich vorbeiziehen. Das Spiel ging in die 2x5minütige Verlängerung und konnte mit einem Ball glücklich aber verdient von WN gewonnen werden. Im Kampf um Platz 7 - 10 traf der VfL WN auf den TSV Ludwigshafen (2. Süd), der den Einzug in dieses Spiel auch mit einem Punkt Vorsprung nach Verlängerung geschafft hatte. Doch anscheinend hatten diese zusätzlichen 10 Minuten den badischen Jungs mehr zugesetzt als den schwäbischen: Waiblingen gewinnt mit 3 Bällen und belegt einen tollen 7. Platz!

Unsere wJ mit Lisa Niedermayer, Tatiana Wills, Vanina Schmidt und Linda Castendyck bestritt ihr Auftaktspiel gegen den TV Berkenbaum (3. West). Es war ein hervorragendes Spiel, alles lief harmonisch zusammen - allerdings auf beiden Seiten der Leine, so dass die Partie hart umkämpft war. WN siegte hauchdünn aber verdient mit einem Punkt. Auch das Spiel gegen den TSV Marienfelde (2. Nord) war voller Nervenkitzel und hart umkämpft. Den Waiblinger Mädels gelang es, einen Rückstand aufzuholen, dennoch blieb die Partie offen bis zum Schluss: letztendlich reichten zwei gute Schläge zum verdienten Sieg. Gegen die hervorragenden Schläge des MTV Markoldendorf (3. Nord) fand der VfL WN kein Rezept, das Spiel ging leider verloren. Im letzten Vorrundenspiel stand der TV Hemer (1. West) auf der anderen Seite der Leine. Die erste Spielhälfte war ziemlich ausgeglichen, doch dann machten sich auf Waiblinger Seite Konzentrationsmängel bemerkbar und ein Rückstand war unvermeidlich. Trotz aller Anstrengungen konnte dieser nicht mehr aufgeholt werden und die Begegnung ging verloren. Gegen den TV Zeilhard (4. West) wurde eine hochklassige Partie um den Einzug ins Halbfinale ausgetragen: Hochspannung pur sowohl für die Spielerinnen als auch für die Nerven der Zuschauer. In der allerletzten Sekunde setzte der VfL WN mit einem kaltblütig platzierten Schlag den Schluss- und Siegpunkt. In der Halbfinalrunde gegen den MTV Markoldendorf (3. Nord) konnte der Gegner über lange Strecken einen konstanten Vorsprung halten. Als die Aufholjagd des VfL WN schließlich Erfolg zeigte, nahte bereits das Ende der Partie. Einsetzende Schwächen in der Annahme und der größere Spielwitz der Nordlichter sorgten für die - allerdings ganz knappe - Niederlage der Schwaben. Im Spiel um die Platzierung 3 - 6 gegen den TV Hemer (1. West) gingen die Reserven der Waiblinger zur Neige, es schlichen sich technische Unsicherheiten ein und die Partie ging verloren. Der Lohn für tolle Spiele: ein hervorragender 4. Platz!

Die mJ mit Frank Hiemann, Erwin Schneider, Jochen Löffler und Felix Hauser musste leider auf ihren verletzten zweiten Schlagmann Philip Fritz verzichten. Mit einem trotzigen „jetzt erst recht“ zogen sie zu Beginn des Turniers gegen den Linden Dahlhauser TV (3. West). Nach anfänglichem Gegenhalten wurde die Waiblinger Abwehr immer wirkungsloser und konnte eine klare Niederlage nicht verhindern. Der absoluten Dominanz des späteren Deutschen Meisters MTV Jahn Schladen (2. Nord) konnte der VfL WN nicht viel entgegensetzen. Umso beachtenswerter ist es, dass sich der Rückstand am Ende doch noch in Grenzen hielt. Die Begegnung mit dem TSV Burgdorf (3. Nord) konnten die Schwaben über lange Strecken offen halten. Gegen Ende versagten jedoch die Kräfte – es entstand ein deutlicher Rückstand für Waiblingen. Durch ein letztes Aufbäumen konnte dieser zwar noch halbiert werden, dennoch war die Niederlage nicht mehr abzuwenden. Das Kräftemessen mit dem TV Berkenbaum (1. West) entwickelte sich zu einem atem(be-)raubenden Spiel, das leider zu Gunsten des körperlich und technisch überlegenen Westens ausging. Das Platzierungskreuzspiel gegen den TV Zeilhard (2. West) war hart umkämpft, endete aber nicht zuletzt wegen der zahlenmäßigen Unterlegenheit des VfL WN mit einer Niederlage. Obwohl der ersatzgeschwächten Mannschaft klar war, dass ihr bei diesen Meisterschaften steinharte bis gar nicht zu knackende Nüsse serviert werden würden, muss sich doch unterschwellig die Enttäuschung breitgemacht haben. Das letzte Spiel gegen den SV Weiler (2. Süd) wurde unglücklich durch zu viele Eigenfehler in der Annahme verloren. Fazit des Wochenendes: Platz 10. Doch auch hier gilt: die Deutschen Meisterschaften waren ein tolles Erlebnis, man sollte nicht allzu unglücklich über die Platzierung sein.



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